Sehenswürdigkeiten & Reiseziele

Sri Lanka ist reich an Sehenswürdigkeiten und alle aufzulisten würde die Seite sprengen. Daher habe ich Ihnen die wichtigsten Reiseziele zusammengestellt.

Sigiriya Rock

Sigiriya Rock
Sigiriya Rock

Sigiriya ist Sri Lankas meistbesuchte UNESCO-Welterbe-Stätte. Der Name leitet sich von „Sihagiri‘ ab, was „Löwenfelsen“ bedeutet. Einst stand an der Nordflanke des nach allen Seiten hin senkrecht abfallenden monolithischen Bergs eine gigantische Löwenskulptur als Torgebäude zum Aufstieg auf den Gipfel. Sigiriya ist mit kilometerlangen schnurgeraden Wällen und Wassergräben auch die besterhaltene Festungsstadt der alten singhalesischen Zivilisation. Sie gilt als Fluchtburg König Kassapas, der nach seinem Vatermord, die Rache seine Bruders, des legitimen Thronfolgers fürchtend, Anuradhapura verließ, um sich in Sigiriya besser verteidigen zu können. Doch am Ende unterlag er seinem Bruder und kam in der Schlacht ums Leben. Sigiriya aber erregt Bewunderung bis heute, z.B. mit seinen einzigartigen Fresken, den Wolkenmädchen.

Kandy

Zahntempel in Kandy
Zahntempel in Kandy

Ein Zahn des Buddha soll in dem berühmten Zahntempel in Kandy liegen und ist damit eine der wichtigsten Statten der Buddhisten weltweit. Zudem gibt es neben der schönen Stadt auch einen bekannten botanischen Garten zu bewundern.

Pidurangala

Pidurangala ist der selten besuchte Nachbarfelsen von Sigiriya und gehört historisch auch in diesen Kontext. Sigiriya war wahrscheinlich der Palast des Königs Kassapa und voller religiöser Symbolik. Aber Sigiriya hatte kein theravada-buddhistisches Kloster, dies befand sich außerhalb der Festungsmauern am Nachbarfelsen Pidurangala. Die dortigen Ruinen im Wald am Fuße des Felsens dürften einige Jahrhunderte jünger sein, aber die Felsüberhänge („Höhlen“) im Pidurangala-Felsen selbst sind in der Zeit Kassapas von Mönchen bewohnt gewesen, außerdem sind sie einer der wichtigsten prähistorischen Fundorte Sri Lankas. Pidurangalas beide Hauptattraktionen erreicht man über einen wildromantischen Waldweg, nämlich den großen liegenden Buddha auf halber Höhe und das phantastische 360-Grad-Panorama auf dem Gipfel. 

Adam's Peak

Adam's Peak
Adam’s Peak

Der Gipfel der Adam’s Peak ist sicher eines der lohnendsten Reiseziele Sri Lankas. Wer dazu die tausenden Stufen hinauf steigt, den erwartet Sri Lankas großartigstes 360-Grad-Panorama, aber auch ein Einblick in asiatische Religiosität. Denn der Adam’s Peak ist Sri Lankas legendärer Pilgerberg für Angehörige aller vier Weltreligionen. Darum hat er auch so viele Namen: Siri Pada, „Heiliger Fuß“, nennen ihn die Buddhisten, die einen überdimensionalen Fußabdruck auf der Bergspitze als Hinterlassenschaft eines Besuchs Buddhas verehren. Hindus sehen darin den Abdruck des tanzenden Schiva und nennen den Berg Sivanolipatha, „Schivas Lichtpfad“. Muslime glauben, der Fußabdruck stamme von Adam, und Christen, er sei vom Apostel Thomas. Außerdem heißt der Adam’s Peak nach seinem Schutzgott Saman bei Singhalesen auch Sumanakuta und Samantagiri.

Polonnaruwa

Polonnaruwa ist eine Stadt in der Nord-Zentralprovinz Sri Lankas. Seit 1982 gehört der archäologische Park von Polonnaruwa zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die heute noch bestehende Kleinstadt hat etwa 13.000 Einwohner und ist Hauptort des Distrikts Polonnaruwa. Die Stadt, deren Name auf Pali Pulatthinagara hieß, ist nach dem Weisen Pulastya benannt.

Anuradhapura

Anuradhapura
Anuradhapura

Anuradhapura ist die Hauptstadt der Nord-Zentralprovinz von Sri Lanka. Sie war über tausend Jahre lang Zentrum verschiedener singhalesischer Königsdynastien.

Dambulla

Die Stadt Dambulla befindet sich in der Zentralprovinz in Sri Lanka, 148 km nordöstlich von Colombo und 72 km nördlich von Kandy. Sie hat etwa 65.000 Einwohner. Dambulla ist berühmt für seine buddhistischen Höhlentempel, für das größte Rosenquarz-Vorkommen in Südasien und für Namal Uyana. Daneben ist Dambulla für viele Touristen Ausgangspunkt zur Festung von Sigiriya.

Nuwara Eliya

Nuwara Eliya
Nuwara Eliya

Nuwara Eliya ist eine Kleinstadt mit etwa 25.000 Einwohnern in der Zentralprovinz Sri Lankas, die landschaftlich reizvoll von Bergen eingerahmt ist. Besonders die weitläufigen Tee Plantagen und Tee Fabriken machen diese Region erkundenswert.

Yala-Nationalpark

Yale Nationalpark
Yala Nationalpark

Der Yala-Nationalpark ist das bekannteste und älteste Naturschutzgebiet in Sri Lanka. Der etwa 1500 km² große Nationalpark befindet sich im Südosten der Insel auf dem Territorium der Südprovinz und Uva. In ihm sind zahlreiche Säugetier- und Vogelarten beheimatet, was ihn zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen macht.

Udawalawe-Nationalpark

Udawalawe Nationalpark
Udawalawe Nationalpark

Der Udawalawe-Nationalpark ist ein Nationalpark, der sich an der Grenze zwischen der Sabaragamuwa und der Uva Provinz im Süden Sri Lankas befindet. Die Region wurde am 30. Juni 1972 zum Nationalpark erklärt, um den dort beheimateten Tierarten, wie Vögeln und Elefanten, Schutz zu bieten.

Bentota

Bentota ist einer der bekanntesten und schönsten Strände in Sri Lanka und befindet sich im Westen des Landes. 

Hikkaduwa

Hikkaduwa
Hikkaduwa

Hikkaduwa ist eine kleine Küstenstadt in Südwest-Sri Lanka, ca. 100 km südlich der Landeshauptstadt Colombo und 20 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Galle. Der Ort erstreckt sich entlang des Küstenstreifens und der Hauptstraße sowie der Eisenbahnlinie Colombo-Galle. Bis in die 70er Jahre war Hikkaduwa ein „verträumtes“ Fischerdorf. Es wurde dann von jungen Individualtouristen entdeckt, die dort als Hippies oder Surfer die Schönheit des Strandlebens genossen. Zahlreiche einfache Pensionen, Restaurants und Kneipen entstanden. Heute gibt es ein buntes Nebeneinander von Individual- und Pauschalreisenden mit dem zugehörigen breiten Angebot an Unterhaltung und Shopping. Das vorgelagerte Korallenriff ist ein beliebtes Revier für Taucher und Schnorchler.

Jaffna

Jaffna ist eine Stadt in Sri Lanka. Sie ist die Hauptstadt der Nordprovinz und des Distrikts Jaffna und wichtigste Stadt im tamilisch besiedelten Norden der Insel. Nach der Volkszählung 2007 hat Jaffna 78.781 Einwohner. Fast alle Einwohner sind Sri-Lanka-Tamilen. Vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka war Jaffna die zweitgrößte Stadt des Landes, durch den von 1983 bis 2009 andauernden Konflikt wurde die Stadt aber schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Pinnawala

Pinnawala
Pinnawala

Pinnawala ist ein Ort in Sri Lanka in der Provinz Sabaragamuwa nahe der Stadt Kegalle. Bekannt ist der Ort aufgrund eines Elefantenwaisenhauses, wo verwaiste oder verwundete Elefanten in natürlicher Umgebung gepflegt werden. Die Herde ist weiträumig eingegrenzt, was den Eindruck erweckt, dass die Elefanten in freier Wildbahn leben. Täglich um 11:00 Uhr werden die Elefanten zu einem benachbarten Fluss geführt um sie zu tränken. Gleichzeitig ist das Waisenhaus eine Touristenattraktion, man kann dort nämlich auch auf den Elefanten reiten. Bis auf einen alten Bullen haben die Elefanten keine Stoßzähne.

Sinharaja Forest

Sinharaja Forest ist ein tropischer Tiefland-Regenwald im Südwesten Sri Lankas. Der Sinharaja-Nationalpark zählt seit 1988 zum UNESCO-Weltnaturerbe und stellt eines der letzten großen zusammenhängenden Waldgebiete der Insel dar. Das Gebiet ist berühmt für seine immense Biodiversität und zahlreiche endemische Spezies.

Matale

Matale ist eine Stadt in der Zentralprovinz auf Sri Lanka, sie liegt auf rund 470 m über dem Meeresspiegel und zählt etwa 37.000 Einwohner. Die Stadt ist der Mittelpunkt eines bedeutenden Plantagengebietes, in dem Kautschuk, Zimt, Pfeffer, Chilis, Tee, Reis und Gemüse angebaut werden. Bedingt wird das Gedeihen dieser zahlreichen Anbaufrüchte durch das feucht-tropische Klima und durch die Lage in einem nur im Norden unterbrochenen Gebirgskessel.

Kataragama

Kataragama ist der wichtigste Wallfahrtsort im Süden Sri Lankas, und zwar bemerkenswerterweise für vier verschiedene ethnisch bzw. religiöse Gruppen, nämlich tamilische Hindus, singhalesische Buddhisiten, muslimische Moors und indigene Weddas. Der Ortsname des Kataragama ist auch der Name des hier verehrten Gottes, der mit dem gesamt-indischen Skanda und insbesondere mit dem tamilischen Murugan identifiziert wird. Das bildlose Yantra-Symbol dieses Gottes wird auf einer Prozession im Juli zu Nebentempeln für andere Gottheiten getragen, besonders zu den beiden Gemahlinnen, der Wedda-Frau Valli und der südindischen Devasena. Dies geschieht am Ende des großen Pilgerfest, das für seine Trance-Rituale weltberühmt ist, vor allem für an Haken aufgehängte „heilige Männer“.

Ratnapura

Ratnapura ist die Hauptstadt der Provinz Sabaragamuwa in Sri Lanka. Es liegt zwischen den südlichen Ebenen und dem den Bergen im Osten am Ufer des Flusses Kalu. Von hier führt einer der Pilgerwege zum Sri Pada. In der Umgebung ist der Sinharaja Forest, der letzte verbliebene Regenwald auf der Insel. Ratnapura ist das wichtigste Zentrum für Edelsteine in Sri Lanka. Es werden überwiegend Rubine, Saphire und Katzenaugen abgebaut. In der Gegend von Ratnapura werden Reis, Früchte und Tee angebaut. In der Nähe der Stadt befindet sich der Udawalawe-Nationalpark. Im Jahre 1901 wurde eine Bevölkerung von 4.084, 1981 von 37.497 und 2001 von 46.309 Einwohnern angegeben.

Kumana Nationalpark

Kumana Nationalpark
Kumana Nationalpark

Der Kumana Nationalpark ist ein wildreiches ehemaliges Vogelschutzgebiet mit der höchsten Zahl an Vogel-Spezies in Sri Lanka. Der Kumana Nationalpark, auch als Yala Ost bekannt, hat mehr sogenannte Kalapuwas hat als Yala. Kalapuwas sind eine Lagunen umgeben von Brackwasser-Sümpfen, idealer Lebensraum für Wasservögel. Außerdem gibt es Süßwasser-Tanks im Innern des Parks. Die schönste Wasserfläche ist Kumana Villu an der Westgrenze des Nationalparks. Es ist eine Mischung aus Süßwassersee und Sumpfgebiet, in das auch Brackwasser vom nahen Ozean eindringt. Insgesamt 225 brütende oder wandernde Vogelarten kommen im Kumana nationalpark vor, Pfauen, Pelikane, Störche, Löffler, Reiher, und Kormorane sind häufig zu sehen. Wichtige Wandervögel sind der Rosaflamingo, weißer Ibis und Reiher- und Fasanenarten.

Yapahuwa

Wer sich genug Zeit nimmt, auf den Gipfel zu steigen und auch das Höhlenkloster und das kleine Museum zu besichtigen, wird Yapahuwa sicher als eines der lohnendsten Reiseziele in Sri Lanka in Erinnerung behalten. Haupt-Sehenswürdigkeit Yapahuwas ist eine Prachttreppe, deren obere Treppenflucht mit eindrucksvollen Skulpturen und Reliefs dekoriert ist. Yapahuwa ist die einzige erhaltene mittelalterliche Festung Sri Lankas. Trotz Einbeziehung des steilen Felsens in die Festungsanlage, wie im antiken Sigiriya, handelt es sich bei Yapahuwa um keine Burg, sondern um eine doppelt umwallte kleine Festungsstadt. Wie im Falle Sigiriyas wurde ein Königs-Palast integriert, von dem aber nur die besagte Palasttreppe erhalten ist. Am alten Stupa auf dem Felsen bietet sich ein wunderbares Panorama über die Kokosplantagen des Distrikts Kurunegala. 

Deanston

Deanston liegt im Distrikt Kandy, etwa 60 km östlich von Kandy im Hochland der Knuckles Range, das im Singhalesichen Dumbara Kanduvetiya, „Nebel-Bergland“ . Deanston ist nur ein kleiner Ort, der hauptsächlich aus Gebäuden der Waldschutzbehörde besteht, die hier auch einen Campingplatz betreibt. Von Deanston gehen Wanderrouten aus, die sich für Halbtags-Ausflüge anbieten. Ein gut ausgeschilderter einfacher Spazierweg führt zu einem Aussichtsfelsen mit 270 Grad Panorama ins nordöstliche Hochland. Er wird zugkräftig, aber etwas irreführend „Mini World’s End“ genannt, in Anlehnung an das „World’s End“ der Horton Plains im Süden des Hochlands. Ähnlich wie dort gibt es am „Mini World’s End“ einen steilen felsigen Abhang, aber nicht so tief wie an den Horton Plains. Die beste Besuchszeit ist der späte Nachmittag, wenn die Sonne im Rücken steht.

Galle

Galle Fort
Galle

Um keine übertriebenen Erwartungen zu wecken: Das Stadtbild von Galle kann mit dem europäischer Festungsstädte wie zum Beispiel Valetta nicht wirklich konkurrieren. Aber die Altstadt von Galle steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aus gutem Grund: Sie hat die einzige gut erhaltene Befestigung Asiens, die von Europäern erbaut wurde und eine ganze Stadtanlage umschließt. Dabei ist die Bauweise eine Mischung aus europäischer Festungs-Architektur und einheimischen Maurer-Traditionen. Ein Spaziergang um die Altstadt auf den historischen Mauern des niederländischen Forts ist durchaus lohnend. Und in manchen Museen, Geschäften und Cafes hat sich auch etwas kolonialer Charme erhalten, wohingegen das Straßenbild weniger gepflegt ist. Galle ist der beste Ort in Sri Lanka zum Erwerb von Antiquitäten.